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NEU: Konrad Löw: Adenauer hatte recht (erweiterte 2. Auflage)

Koch mal Kirgisisch

Schneller als erwartet war die erste Auflage dieses Buches vergriffen, in der der Politikwissenschaftler Konrad Löw mit vielen Belegen aufzeigt, wie und warum das Bild der ganz normalen Deutschen in der NS-Zeit im historischen Rückblick immer negativer wird.

Die um ein Viertel erweiterte zweite Auflage bringt neue, bedrückende Beispiele für eine völlig aus dem Ruder gelaufene „Geschichtspolitk“, bei der belegbare Fakten immer weniger gelten. Das Buch wurde am 16. Juni mit Prof. Alfred Grosser im Münchner PresseClub präsentiert, zu den Anwesenden gehörte Münchens Altbürgermeister Hans-Jochen Vogel, ein noch lebender Zeitzeuge, der sich engagiert an der Diskussion beteiligte.

Neue Inhalte der 2. Auflage sind vor allem:

  • Einige bisher verschwiegene Fakten über die Rettung der späteren Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, in den Jahren 1942 bis 1945.
  • Haarsträubende Tatsachen über Joschka Fischers Umgang als Bundesaußenminister mit ehemaligen und verstorbenen Diplomaten des Auswärtigen Amtes - insbesondere sein Rufmord am angeblichen „schrecklichen Juristen“ Dr. Franz Nüßlein. Fischer wies ihm ohne Beleg eine Mitverantwortung an bis zu 900 Hinrichtungen im besetzten Prag zu, tatsächlich ist Nüßlein in der NS-Zeit nicht nur unbelastet geblieben, sondern hat mehrere zum Tode Verurteilte gerettet. Das Buch benennt einen anderen, tatsächlich verantwortlichen NS-Juristen für einen Teil dieser Urteile, der aber nie belangt wurde und in Deutschland nach 1945 unbehelligt als Staatsanwalt weiter arbeiten konnte.
  • Ein Kapitel über die Frage, ob die hohen deutschen Zahlungen an die EU und insbesondere an Griechenland womöglich auch verdeckte Reparationszahlungen für den zweiten Weltkrieg sind. Dies hat der Hamburger Rechtswissenschaftler Prof. Frank Schorkopf unlängst so behauptet.
  • Neu ist vor allem das Kapitel „Hitlers langer Schatten – Deutschland im Zuwanderungsrausch“. Hier belegt Konrad Löw eindrucksvoll, wie der verfehlte Versuch, durch beispiellose Großzügigkeit gegenüber Flüchtlingen und Migranten zusätzliche Wiedergutmachung für NS-Verbrechen zu leisten, in sein Gegenteil umgeschlagen ist: Deutschland bevormundet Europa, bricht geltendes Recht und stärkt nationalistische Kräfte in ganz Europa. Zu allem Übel sind durch den „deutschen Sonderweg“ der radikalen Grenzöffnung, der wohl als das Gegenteil von NS-Politik gedacht war, zigtausende Menschen mit zutiefst undemokratischen und rechtsradikalen Überzeugungen, ja sogar harte Antisemiten nach Deutschland gekommen. Die lesenswerte Analyse einer neuen, deutschen Verirrung!

Konrad Löw: Adenauer hatte recht – Warum verfinstert sich das Bild der unter Hitler lebenden Deutschen?

Mit einem Nachwort von Alfred de Zayas.

Taschenbuch im Format 21 x 14,7 cm, 253 Seiten mit 2 Abbildungen. Erweiterte zweite Auflage 2016, ISBN 978-3-945127-10-0.

Wiederverkäufer beliefern wir wie immer mit 35% Rabatt, Rezensionsexemplare kostenlos.

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Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen

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Schottland, Flandern, Katalonien – überall in Europa verlangen selbstbewusste Regionen mehr Mitsprache, Autonomie und teilweise die Eigenstaatlichkeit. 

Am stärksten sind diese Bewegungen dort, wo kulturelle und wirtschaftliche Argumente in dieselbe Richtung weisen: Mehr Entscheidungsfreiheit in der Region und weniger Bevormundung durch ferne Zentralen. Eben das ist auch in Oberschlesien der Fall, wo deswegen eine selbstbewusst und geschickt agierende Autonomiebewegung entstanden ist. Rund 850.000 Menschen haben sich bei der letzten polnischen Volkszählung als „Schlesier“ bezeichnet. Sie rechnen sich damit zu einer Nationalität, die es nach dem Verständnis Warschaus und auch Berlins gar nicht geben dürfte. 

In Deutschland wird diese Bewegung bislang ignoriert, obwohl Hunderttausende Deutsche aus Oberschlesien stammen, darunter Prominente wie Thomas Gottschalk, Friedrich Nowottny und Miroslav Klose. Unter der blau-gelben Fahne Oberschlesiens ist eine Bewegung entstanden, die erfolgreich an Wahlen teilnimmt und alljährlich Tausende zum „Marsch für die Autonomie“ auf die Straße bringt. Trotz ihrer Deutschfreundlichkeit wird sie von der organisierten deutschen Minderheit in der Region bisher skeptisch beäugt, die deutsche Politik ignoriert sie komplett. 

Warum ist das so? Warum kann anscheinend weder Berlin noch Warschau mit dem neuen Selbstbewusstsein Oberschlesiens etwas anfangen? Wie „tickt“ überhaupt diese Region, deren sprachliches und konfessionelles „Multikulti“ bestens zu einem bunten Europa passt, das nicht nur aus Nationalstaaten besteht? 

Auf alle diese Fragen gibt das neue Buch „Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen“ Antworten. Herausgeberin ist die gemeinnützige „Initiative der kulturellen Autonomie Oberschlesiens e.V.“ mit Sitz in Würzburg. Es ist der erste Titel in deutscher Sprache über die Autonomiebewegung in Schlesien. 

Robert Starosta / Lukas Moj: Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen.
Taschenbuch im Format 21 x 21 cm, 132 Seiten mit 48 Abbildungen. ISBN 978-3-945127-001.
 

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