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Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen

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Schottland, Flandern, Katalonien – überall in Europa verlangen selbstbewusste Regionen mehr Mitsprache, Autonomie und teilweise die Eigenstaatlichkeit. 

Am stärksten sind diese Bewegungen dort, wo kulturelle und wirtschaftliche Argumente in dieselbe Richtung weisen: Mehr Entscheidungsfreiheit in der Region und weniger Bevormundung durch ferne Zentralen. Eben das ist auch in Oberschlesien der Fall, wo deswegen eine selbstbewusst und geschickt agierende Autonomiebewegung entstanden ist. Rund 850.000 Menschen haben sich bei der letzten polnischen Volkszählung als „Schlesier“ bezeichnet. Sie rechnen sich damit zu einer Nationalität, die es nach dem Verständnis Warschaus und auch Berlins gar nicht geben dürfte. 

In Deutschland wird diese Bewegung bislang ignoriert, obwohl Hunderttausende Deutsche aus Oberschlesien stammen, darunter Prominente wie Thomas Gottschalk, Friedrich Nowottny und Miroslav Klose. Unter der blau-gelben Fahne Oberschlesiens ist eine Bewegung entstanden, die erfolgreich an Wahlen teilnimmt und alljährlich Tausende zum „Marsch für die Autonomie“ auf die Straße bringt. Trotz ihrer Deutschfreundlichkeit wird sie von der organisierten deutschen Minderheit in der Region bisher skeptisch beäugt, die deutsche Politik ignoriert sie komplett. 

Warum ist das so? Warum kann anscheinend weder Berlin noch Warschau mit dem neuen Selbstbewusstsein Oberschlesiens etwas anfangen? Wie „tickt“ überhaupt diese Region, deren sprachliches und konfessionelles „Multikulti“ bestens zu einem bunten Europa passt, das nicht nur aus Nationalstaaten besteht? 

Auf alle diese Fragen gibt das neue Buch „Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen“ Antworten. Herausgeberin ist die gemeinnützige „Initiative der kulturellen Autonomie Oberschlesiens e.V.“ mit Sitz in Würzburg. Es ist der erste Titel in deutscher Sprache über die Autonomiebewegung in Schlesien. 

Robert Starosta / Lukas Moj: Oberschlesien emanzipiert sich – mit oder ohne die Deutschen.
Taschenbuch im Format 21 x 21 cm, 132 Seiten mit 48 Abbildungen. ISBN 978-3-945127-001.
 

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NEU (März 2016): Koch mal Kirgisisch!

Koch mal Kirgisisch

Kirgisistan, gelegen zwischen China und Kasachstan, ist seit 1991 unabhängig und zählt heute sechs Millionen Einwohner. Das Land ist touristisch noch kaum erschlossen und so kennen nur wenige Europäer die faszinierenden Naturschönheiten Kirgisistans.

Eine Besonderheit des Landes ist seine vielseitige und originelle Küche. Die vielen Fleischgerichte spiegeln nomadische Traditionen wider, dazu kommen seit langer Zeit Rezepte aus vielen Nachbarländern, denn Kirgisistan liegt an der Seidenstraße.

Dariya Sakulova lebt seit dem Jahr 2008 in Deutschland und studiert an der TU Dresden. Die Küche ihrer Heimat ist ihre große Leidenschaft und nun hat sie das erste kirgisische Kochbuch in deutscher Sprache geschrieben. Entdecken sie mit ihren Rezepten die kulinarischen Köstlichkeiten Kirgisistans!

Dariya Sakulova: Koch mal Kirgisisch!
Taschenbuch im Format DIN A 5, 88 Seiten mit 24 Abbildungen.
ISBN 978-3-945127-056.


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