Harald Seubert: Was wir wollen können. Bürgerliche Identität im 21. Jahrhundert.
Obwohl traditionelle Bürgerlichkeit immer seltener wird, nennen heute fast alle Parteien sich und ihre Wähler "bürgerlich". Selbst die Grünen, zu deren Programm gesellschaftliche Gleichmacherei, multikulturelle Desintegration und das Programm des "Gender Mainstreaming" gehören, verstehen sich seit einiger Zeit als "bürgerlich". Der Begriff hat also seinen Inhalt verändert und dies nötigt die wirklich Konservativen dazu, ihren Standort zu reflektieren und ihr Selbstverständnis neu zu formulieren.
Professor Harald Seubert legt mit diesem Buch eine tief reflektierende und weit ausblickende Klärung mehrdeutig gewordener Begriffe wie "konservativ", "progessiv", "bürgerlich" sowie auch "links" und "rechts" vor. Der Erlanger Kulturphilosoph und Ideengeschichter belässt es dabei nicht bei der Analyse, sondern ruft zu mutigem Handeln auf, um die gefährdeten Grundlagen, von denen der demokratische Rechtsstaat lebt, ohne dass er sie selbst sichern könnte, zu bewahren. Ohne das christliche Erbe Europas, so das Credo des konservativen Vordenkers, kann das nicht gelingen.
- Interview mit dem Autor Prof. Harald Seubert (Januar 2012)
- „Ein eindrucksvoller Beitrag zur Konservatismus-Debatte“
Rezension in der Zeitschrift „Diakrisis“ (im Print noch unveröffentlicht)
Späth/Aden: Die missbrauchte Republik
Ist über den deutschen Pädophilieskandal, den vielfachen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Einrichtungen und Internaten der „Reformpädagogik“ nicht schon alles gesagt? Wir meinen nein! Treibende Kräfte der 68er-Bewegung haben jahrelang versucht, sexuelle Aktivitäten von Erwachsenen mit Minderjährigen gesellschaftsfähig zu machen. Der harte Kern diese Lobby bestand aus kaum mehr als einem Dutzend Personen, doch ihre Verbindungen reichten bis in die Spitze der bundesdeutschen Gesellschaft, wie Andreas Späth und Menno Aden nach akribischen Recherchen belegen können. Lesen Sie folgende Buchbesprechungen:
- „Frappierende neue Erkenntnisse über die 68er Bewegung“
Aus: Zeitschrift „Diakrisis“, Ausgabe Nr. 4/2010 - „An diesem Buch wird die bundesdeutsche Pädophiliedebatte kaum vorbeigehen können“
Aus: „Deutschland-Journal“, Ausgabe Dezember 2010, S. 94-96 - „Ein Sachbuch von bleibendem Wert“
Rolf-Alexander Thieke (Berlin), 27.11.2010 (Amazon) - „Mißbrauch von Links“
Roland Günz in der Wochenzeitung „Zur Zeit“, Nr. 34 (Ende August) 2011 über die „lesenswerte Streitschrift“ - „Berechtigter Blick zurück im Zorn“
Felizitas Küble (Münster), 30.12.2010 (Amazon) - „Hintergründe und eigentliche Abgründe“
Gerhard Herbst, 1.1.2011 (Amazon) - „Schreckensorte: Sexualmißbrauch von Links“
Rezension von Sibylle Burger-Neumann in „Der Eckart“, Oktober 2011 - „Die aufgedeckte Vernetzung macht sprachlos“
Jörg Birnbacher, 7.3.2011 (Amazon) - „...und schuld sind immer die anderen“
P. Scheid (Saarbrücken), 18. April 2011 (Amazon) - „Keinesfalls uninteressant, aber auch provozierend“
Dr. Axel Bernd Kunze, 4.1.2011 (sozialnet) - „Dieses Buch ist gut recherchiert und verdammt nötig“
Rezension im Blog "Chronographics' Books", 16. Dezember 2011
Euler/Badenheuer: Sprache und Herkunft der Germanen
Alte Geschichte ist in Mode, insbesondere die Kelten gelten als schick. Sowohl das Monument von Stonehenge als auch die Himmelsscheibe von Nebra werden ihnen immer wieder zugeschrieben – doch beides ist blühender Unsinn, weil es zur jeweiligen Entstehungszeit noch gar keine Kelten gab. Die Germanen fanden lange Zeit weniger Aufmerksamkeit, bis mit dem 2000. Jahrestages der Varusschlacht im Jahre 2009 eine Flut an Veröffentlichungen über die Germanen erschien. Merkwürdigerweise gab es außerhalb des rein wissenschaftlichen Bereichs aber kaum Bücher über die Sprache der Germanen – obwohl man gerade darüber besonders viel weiß, viel mehr als beispielsweise über die Religion und Alltagskultur dieser Völkerfamilie, aus der die Skandinavier, Engländer, Niederländer und Deutschen hervorgegangen sind.
Das Buch von Dr. Wolfram Euler und Konrad Badenheuer füllt diese Lücke in eindrucksvoller Weise. Im sprachwissenschaftlichen Hauptteil aus der Feder von Euler bietet es Grundlagenforschung über das älteste Germanisch, wie es im zweiten und ersten Jahrtausend gesprochen wurde – Jahrhunderte vor den ersten römisch-germanischen Kontakten. Eine anspruchsvolle Lektüre mit schwierigen Passagen, aber auch mit vielen interessanten Ein- und Ausblicken für alle, die sich für die deutsche Sprache und ihre Ursprünge interessieren. Erst recht gilt dies für den Einleitungsteil. Hier wird mit grundlegenden Missverständnissen und Irrtümern über die Germanen aufgeräumt, die beispielsweise eben nicht aus Skandinavien nach Mitteleuropa kamen und deren Sprache sich weit unabhängiger vom Keltischen entwickelt hat, als oft zu lesen ist. Irrungen und Wirrungen der Forschungsgeschichte werden elegant dargestellt, der politische Missbrauch der Germanen durch nationalistische „Geschichtspolitik“ (nicht nur in Deutschland) wird in seiner Entstehung aufgezeigt und zugleich in seiner Absurdität widerlegt. Frappierend ist, wie sich einige ideologische Versatzstücke über die Germanen bis heute in Nachschlagewerken und Schulgeschichtsbüchern halten konnten.
- „Über die Herkunft der Deutschen - Ein sprachwissenschaftlich-historisches Buch schließt kollektive Wissenslücken von erstaunlicher Größe“
Aus: Preußische Allgemeine Zeitung vom 10. April 2010 - „Eine neuartige, ja bahnbrechende Synthese“
Eine glänzende Besprechung in der führenden germanistischen Fachzeitschrift „Wirkendes Wort“ Ausgabe Nr. 3/2010, S. 511-514 - "Eine fast komplette Grammatik des Prägermanischen"
Besprechung in "Informationsmittel (IFB)", dem digitalen Rezensionsorgan für Bibliotheken und Wissenschaft, Dezember 2010. - "Fleißarbeit mit sensationellen Ergebnissen"
Besprechung von Dr. Steffen Stölzer in Amazon (leicht gekürzt), 8. Januar 2011 - "Die Autoren schließen eine Lücke in der Forschung"
Rezension von Barbara Klette für den ekz.bibliotheksservice, Anfang 2010 - "Räumt mit Mythen und Legenden auf - Lesen!!!"
Rezension im Blog "Chronographics' Books", 26.10.2011
Alfred de Zayas: 50 Thesen zur Vertreibung
Trotz einiger sehenswerter Dokumentationen im Fernsehen: Massenmedien und Schulen fassen das Thema „Flucht und Vertreibung“ schon seit langem mit spitzen Fingern an. Umso größer ist der Bedarf an einer knappen, klaren Information über Ursachen, Verlauf und Folgen der Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der US-amerikanische Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas bietet diese Information in bestechender Klarheit.
- „Das Völkerrecht funktioniert anders“
Ein Interview mit Alfred de Zayas - „Einer der besten Experten“
Besprechung von Prof. Dr. Konrad Löw, Rheinischer Merkur, 18. September 2008. - „Neue Erkenntnisse und Dokumente zu Tage gefördert“
Besprechung in der Zeitschrift „Menschenrechte“, Nr. 2 / 2008, S. 29. - „Krieg war Anlass, nicht Ursache der Vertreibung“
Die Welt vom 10. Mai 2008 - „Vorkämpfer einer besseren Welt“
Besprechung in „Neue Zeitschrift für Wehrrecht“, Nr. 6/2009, S. 263-264 - Eine sehr positive Besprechung in französischer Sprache
In: „voltaire.net“ (http://www.voltairenet.org/article157399.htm, 2. Juni 2008)




